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Schon ab einer Höhe von 2500 m kann es zu einer Unterversorgung des Blutes mit Sauerstoff kommen, was Erschöpfung, leichte Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Schlafstörungen zur Folge haben kann. Die Höhenkrankheit kann jeden treffen, egal ob Raucher oder Nichtraucher, trainiert oder untrainiert. Im Thorung Pedi High Camp, der letzten Übernachtungsmöglichkeit vor dem Pass auf 5000 m, zeigte sogar ein Träger, der die Tour schon öfters gemacht hat, erste Anzeichen von AMS (Altidude Mountain Sickness). Achtet deshalb darauf, dass auch eure Träger die Akklimatisierung mitmachen.
Folgendes ist beim Aufstieg unbedingt zu beachten:
  • Langsames Aufsteigen und Einhalten mehrerer Erholungspausen
  • Bis zu einer Höhe von 3000 m sollten nicht mehr als 1000 Höhenmeter pro Tag bewältigt werden, ab einer Höhe von 3000 m nur mehr 600 Höhenmeter
  • Am Besten ist es, untertags in größere Höhen zu steigen, als man dann die Nacht verbringt
  • Gesteigert werden muss auch die Flüssigkeitszufuhr, über 5 l am Tag sind in großer Höhe keine Seltenheit. Zu Empfehlen ist auch die Hinzugabe von Mineralsalzen und Vitamintabletten
  • Nichts Schweres essen, die Nahrung sollte kohlenhydratreich sein (Kartoffel und Reis)
  • Speziell beim Annapurnatrek sollte in Manang ein Rasttag eingehalten werden. Dort gibt es auch ein Informationszentrum, wo Ärzte die Trekker über die Gefahren der Höhe und Verhalten einweisen. Zudem ist es möglich, sich den Akklimatisationsgrad messen zu lassen
Es kann zwischen milder un ernster Höhenkrankheit unterschieden werden

Mild AMS Serious AMS
Die ersten Anzeichen sind
  • leichte Kopfschmerzen

  • Übelkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Schwindelgefühl
  • höherer Puls
Es sollte keinesfalls weiter aufgestiegen werden. Falls sich die Symptome über Nacht nicht bessern ist es unerlässlich, mit dem Abstieg zu beginnen. Schon nach ein paar hundert Höhenmetern tritt Besserung ein. Viele Trekker nehmen auch ein Medikament namens Diamox, welches die Sauerstoffaufnahmefähigkeit des Blutes verbessert. Die Gefahr besteht hier darin, daß die Grenze zwischen milder und ernster Höhenkrankheit sehr verschwimmt.

Alarmsignale sind:
  • Starke Kopfschmerzen
  • trockener Husten
  • Erbrechen
  • Atemlosigkeit
  • Herzjagen
Es muss sofot mit dem Abstieg begonnen werden. Das Verweilen auf gleicher Höhe kann gefährlich werden.

Auf Rettung per Hubschrauber muss man einige Tage warten, da meist kein Satelitentelefon vorhanden bzw. erst in mehreren Tagen zu erreichen ist. Deshalb sofort mit dem Abstieg beginnen, falls sich der Gesundheitszustand nicht bessert. Als ich im Jahre 2001 den Annapurnatrek machte, starb auf 3000 m ein Trekker an Höhenkrankheit, da er nicht gleich abstieg.
Speziell beim Annapurnatrek sollte in Manang ein Rasttag eingehalten werden. Dort gibt es auch ein Informationszentrum, wo Ärzte die Trekker über die Gefahren der Höhe und Verhalten einweisen. Zudem ist es möglich, sich den Akklimatisationsgrad messen zu lassen.
 
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